12. April 2010

Ein schwacher Start – ein toller Sieg – und der Klassenerhalt?

Obwohl die Chancen nicht gut stehen, haben wir am Wochenende alles gegeben, um den Klassenerhalt zu sichern. Am Sonntag ging es vor heimischen Publikum gegen die weitgereisten Konkurrentinnen aus Volksdorf. Auch für die WSV-Damen ging es darum, in der Stadtliga zu bleiben.
Leider mussten wir die Partie ohne die Unterstützung unseres Trainers Rico bestreiten, hatten jedoch mit Nora einen tollen Ersatz-Coach, die mit gutem Gespür für richtige Entscheidungen einen tollen Job gemacht hat.
Im ersten Viertel hatten wir reichlich Probleme unser Spiel zu finden. Obwohl wir gegen die Mann-Mann-Pressverteidigung bzw. Frau-Frau-Pressverteidigung, vor allem, wegen der guten Vorbereitung von Nora, gut zurecht kamen, machten wir oft gleich hinter der Mittellinie blöde Fehler, die meist einen Ballverlust zur Folge hatten. Das häufigste Problem waren schlechte Pässe, die entweder nicht gut gegeben oder schlicht weg nicht gefangen wurden. Die Spielerinnen des WSV dagegen machten einen beängstigenden Eindruck, indem sie jeden Wurf von außen verwandelten und uns zwischendurch schlau ausspielten. Und so ging das erste Viertel mit 14:19 an unsere Gegnerinnen. Das war aber auch das erste und letzte gewonnene Viertel für den WSV.
Unter uns machte sich trotz grober Fehler keine Panik breit und so konnten wir durch kluge und schnelle Spielweise immer mehr Punkte für uns verzeichnen. Den Gegnerinnen machten wir mit einer guten Verteidigung das Leben schwer, so dass sie die letzten drei Viertel mit 13:11, 15:4 und 17:12 an uns abgeben mussten.
Am Ende stellte Nora fest, dass jede Spielerin, sobald sie eingewechselt wurde, sofort konzentriert auf dem Feld ihre Arbeit gemacht hat und zu keinem Augenblick sich die Mannschaft aus der Ruhe hat bringen lassen. Letztendlich bleibt ein großes Lob und großer Dank an Nora und eine gute Nachricht nach Angola für Rico.

Und obwohl wir nun mit den letzten zwei Partien zwei Siege eingefahren haben, dabei unsere direkte Konkurrenz, den WSV, geschlagen haben, ist der sichere Klassenerhalt leider noch nicht in Sicht.
Denn durch die Zusammenlegung der zweiten Regionalligen der Damen müssen in den unteren Ligen mehr Mannschaften als sonst ihren Platz räumen und absteigen. In der Stadtliga ist erst auf dem sechsten Platz der Abstieg ausgeschlossen. Mit dem Sieg gegen den WSV stehen wir allerdings immer noch auf Platz sieben hinter dem VfL Pinneberg. Selbst mit einem Auswärtssieg gegen den Tabellenletzten in Schenefeld am 25.4.2010 ist der Klassenerhalt nicht sicher. Zu unserem Sieg müsste Pinneberg ihr Spiel an diesem Wochenende verloren haben und ihr Spiel am nächsten Wochenende, ebenfalls gegen den Tabellenletzten, verlieren. Die Wahrscheinlichkeit auf den sicheren sechsten Platz zu kommen, ist also nicht sehr hoch. Dennoch stirbt die Hoffnung zuletzt und wir werden berichten, in welcher Liga wir die nächste Saison bestreiten dürfen.

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10. March 2010

Die Damen auf dem richtigen Weg!

Nach der überflüssigen Niederlage des letzten Wochenendes, hatten wir uns so einiges vorgenommen. Wir wollten aggressiver spielen und mehr Biss zeigen. Im Training konzentrierten wir uns auf intensives Eins-Gegen-Eins-Spiel und die Center wurden vertieft auf ihre Moves hin trainiert.
Am Sonntag wollten wir dem Tabellenführer ein selbstbewusstes und energisches Team präsentieren. Das ging mit einem Viertelstand von 8:20 mächtig in die Hose. Aber anstatt die Köpfe hängen zu lassen, zeigten wir, dass wir die Dinge umsetzen, die wir uns vorgenommen hatten. Wir ließen den Frust auf dem Feld und konzentrierten uns in der Viertelpause auf Ricos Anweisungen. Gegen die Zonenverteidigung der Quickbornerinnen waren wir unterm Korb noch nicht gefährlich genug.
Mit reichlich Willen und Lust am Spiel entschieden wir das zweite Viertel dann mit 12:11
für uns. Das von uns oft gefürchtete drittel Viertel gaben wir mit 9:13 aber wieder an die Gegnerinnen.
Mit einigen tollen Ideen und dem Willen zur Umsetzung waren wir öfter auch unter dem Korb erfolgreich. Um unseren Rückstand in einen Sieg zu verwandeln, mussten trotzdem mehr erfolgreiche Distanzwürfe her. Die wurden dann in einem beeindruckendem vierten Viertel beigesteuert, so dass wir uns am Ende von einem 15-Punkte-Rückstand bis auf einen Punkt heran gekämpft hatten und ein tolles 4 Viertel zeigten, das wir mit 22:10 deutlich für uns entschieden.
Der Sieg war so nahe, aber es hat am Ende nicht ganz gereicht. Dennoch, eine richtige Niederlage fühlt sich anders an.
Für das nächste Spiel wollen wir uns nun diesen Biss bewahren und nehmen uns vor, noch mehr Drang zum Korb zu entwickeln. Diese Notwendigkeit zeigt sich auch in der Foulstatistik des Spiels, während wir mehr Fouls machten, um die Quickbornerinnen unterm Korb am punkten zu hindern, brachten wir sie viel seltener in diese Verlegenheit.
Mit dieser knappen Niederlage (Endstand: 51:54) gegen die Tabellenersten haben wir gezeigt, dass wir definitiv in die Stadtliga gehören und jetzt alles dafür geben werden die Liga zu halten.
Weiter so!

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2. March 2010

Die Damen auf der Suche nach ihrem Spiel

Der Schiri war nicht gut, aber nicht schuld.
Die Körbe waren nicht optimal, aber nicht schuld
Die Gegner waren gut, aber nicht schuld.

Es scheint manchmal sonnenklar, wem man die Schuld an einer Misere geben kann, aber was ist, wenn da keiner ist, dem man die Schuld in die Schuhe schieben kann. Wir spielen gegen Gegner, die wir alle, wirklich alle, schlagen könnten, tun es aber nicht. Wir erkämpfen uns einen Vorsprung, um ihn uns dann nehmen zu lassen; wir erkämpfen einen Gleichstand, um in der Verlängerung die Köpfe hängen zu lassen; wir kämpfen uns aus einem Rückstand heran, verwandeln ihn in einen kleinen Vorsprung, um uns dann in ganze Serien von Fehlern zu verstricken.

Auch am Sonntag haben wir mal wieder ein für uns typisches Spiel abgeliefert. Beim Spiel gegen den Tabellenzweiten haben wir das erste Viertel unschön begonnen und konnten nur vier Zähler unserem Punktekonto gutschreiben. Im Verlaufe des zweiten Viertels konnten wir mehr Angriffe erfolgreich abschließen und es gelang uns besser den Gegnerinnen die Chance zum Korberfolg zu nehmen. So starteten wir dann auch ins dritte Viertel uns erkämpften uns die Punkte und sogar einen Vorsprung. Und dann war der Schalter da, dieser wurde umgelegt und wir fingen an zu denken. Unser größtes Problem. Auf einmal schafften wir es nicht mehr uns für den guten Ballvortrag gegen die Presse mit Punkten zu belohnen und irgendwann war die Verunsicherung so groß, dass es selbst für ein schnelles sicheres Einwurfspiel nicht mehr reichte. Die BG Westlerinnen drehten zunehmend auf und gingen immer mehr einfach durch unsere Defense hindurch, um mit Erfolg einen Korb zu machen.

Und obwohl wir uns in zwei Vierteln bewiesen hatten, dass wir die Fähigkeiten, die Kondition und die Routine haben, fehlte uns am Ende der Biss den Sieg mit nach Hause zu bringen. 2 Punkte im letzen Viertel sprechen für sich. So gewinnt man kein Spiel. 15 Punkte pro Viertel sind eigentlich kein Problem für uns, das haben wir schon öfter gezeigt, nur schaffen wir es nicht Konzentration und Leistung über 4 Viertel konstant zu halten. Warum? An der Defense der Gegner liegt es nicht!
(BGW-OTT: 13:4, 8:16, 12:15, 19:2, Endstand 52:37)

Aggressivität und Spielfreude müssen wir in unser Spiel bringen. Aus zwei Mannschaften ist inzwischen ein starkes Team geworden, das die Erfahrung, das Potential und den Anspruch hat, den Stadtliga-Platz zu halten. Wie gesagt, wir können alle schlagen, nur kämpfen wir mehr gegen uns selbst als gegen die Gegner.

Am nächsten Sonntag geht’s schon weiter gegen die Tabellenersten aus Quickborn.
Unterstützt uns dabei unser Spiel zu finden und mit einem Sieg in einen erfolgreichen Saisonabschluss zu starten! Wir können die Liga auf einem Platz im Mittelfeld beenden. Wenn wir jetzt aufdrehen und die letzten 4 Spiele für uns entscheiden, können wir noch zu einer ausgeglichenen Bilanz kommen.

Kommt alle am 7.3. um 17:30 zu unserem Heimspiel in die BÜLO!!

Für mehr Spielfreude und schönen Basketball in Ottensen!

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8. September 2009

Damen-Pokal

Am Samstag, den 20. September wird die neuformierte Damenmannschaft des SC Ottensen ihr Potential im Pokalspiel gegen die Oberligamannschaft des ETV testen. Das erste Spiel der Saison wird auch das erste Punktspiel der aus zwei Mannschaften zusammengefassten Mannschaft sein.

Am Samstag wird sich zeigen, ob die durch Urlaube und Verletzungen durchwachsene Saisonvorbereitung unter Trainer Rico, Früchte trägt.

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